
IR-Strahlungswirkungen
Abb. 4: Wärmeerythem an der Rückenhaut eines Probanden nach Exposition mit lang-
welliger IR-Strahlung (IR-C, Bestrahlungsstärke 750 W m-2, Dosis 1800 kJ m-2) unmit-
telbar nach der Exposition (links oben) sowie nach einer Abklingzeit von 15 min (rechts
oben), 30 min (links unten) und 60 min (rechts unten).
Nach weiterer Erhöhung der IRC-Bestrahlungsstärke und -Dosis (1000 W/m²;
480 kJ/m²) ist die Haut noch intensiver und über Stunden persistierend gerötet:
Abb. 5: Wärmeerythem an der Rückenhaut eines Probanden nach Exposition mit lang-
welliger IR-Strahlung (IR-C, Bestrahlungsstärke 1000 W m-2, Dosis 480 kJ m-2) unmit-
telbar nach der Exposition (links oben) sowie nach einer Abklingzeit von 15 min (rechts
oben), 30 min (links unten) und 60 min (rechts unten).
IRC-Erytheme sind demnach
● teils dendritisch oder netzartig
● teils diffus.
Die diffuse Rötung tritt zunächst auf und wird vermutlich durch Mediatoren vermit-
telt, die zu gesteigerter Durchlässigkeit kleiner Blutgefäße führen. Die diffuse Rötung
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